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Kurator'in für: Zeit und Geschichte Flucht und Einwanderung Fundstücke
Studium der Internationalen Entwicklung und Politikwissenschaften in Wien und Münster. Beschäftigt sich mit Sicherheitspolitik und Islamismus, unter anderem bei/mit Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), Blätter für deutsche und internationale Politik, Internationale Politik (IP), Middle East Institute Washington, Atlantic Council, Clingendael Institute.
Vor einem Jahr hatte ich schon einmal einen Text zur Situation der Alawiten in Syrien empfohlen. Der Tenor:
Alawiten bilden die Machtbasis der Assad-Regierung. Wichtig ist aber: Die Assad-Regierung wird von vielen Alawiten kritisch gesehen, wenn nicht abgelehnt. Denn nicht alle Alawiten waren in der Vergangenheit Nutznießer der Diktatur – und viele Alawiten empfinden den Blutzoll, den sie für Präsident Assad zahlen mussten, als unerträglich.
Leider war bzw. ist die Quellenlage schwierig. Einerseits, weil der Zugang zu Regimegebieten kaum möglich ist. Andererseits, weil die Menschen oft Angst haben mit JournalistInnen oder WissenschaftlerInnen zu sprechen.
In dem nun verlinkten Text gibt es (endlich) so etwas wie eine qualitative Erhebung. Elizabeth Tsurkov dürfte durch ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, Journalistin und Aktivistin wohl eins der größten Netzwerke von Kontakten in Syrien unterhalten. Auf Grundlage zahlreicher digital geführter Interviews mit Alawiten ist ein Text entstanden, der nicht nur einsteigerfreundlich die Geschichte der Alawiten in Syrien unter den Assads erklärt, sondern ein bedrückendes Bild ihrer Gegenwart und Zukunft zeichnet.
Besonders spannend finde ich die gesammelten Aussagen von Alawiten, die sich für eine Teilung Syriens aussprechen. Die religiös-gesellschaftlichen Gräben sind durch den Krieg dermaßen tief geworden, dass eine Heilung des Misstrauens für einige Menschen unmöglich erscheint.
Quelle: Elizabeth Tsurkov EN nybooks.com
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